• 2018
  • 2015
  • Klimmzüge: Die häufigsten Fehler

    Klimmzüge sind eine klassische und effektive Übung, die wir alle beherrschen sollten. Als Frau solltest du mindestens 1-3 im Untergriff schaffen, als Mann 3-5. Dass heute aber viele keinen einzigen schaffen, zeugt von der Verarmung unserer körperlichen Fähigkeiten. Für unsere Vorfahren, die viel körperliche Arbeit leisten mussten, war es noch ganz normal sich an etwas hochziehen zu können und gehörte zum Alltag. Heute haben viele durch Schreibtischarbeit und Faulheit nicht einmal die Fähigkeit EINEN simplen Klimmzug richtig auszuführen. Akuter Handlungsbedarf! Du wirst sehen, wie schnell sich diese Übung positiv auf deine Kraft im Oberkörper auswirkt.

    Fehler 1: Gleich mit Gewichten starten

    Du solltest deine Grenzen kennen, um sie erweitern zu können. Bevor du es nicht schaffst mindestens 10-15 Klimmzüge ohne Zusatzgewicht richtig auszuführen, solltest du dich auf dein eigenes Körpergewicht konzentrieren.

    Fehler 2: Schultern hochziehen

    Böse, böse, denn diese Fehler bereitet dir schnell Nackenschmerzen, also genau das Gegenteil von dem, was du erreichen willst. Wenn du noch am Anfang deiner Trainingslaufbahn stehst oder unsicher bist, solltest du einen Personal Trainer zu Rate ziehen, der dir genau zeigt worauf du achten musst, um deine Schultern richtig zu fixieren. Diese Grundregeln solltest du zu deinem persönlichen Trainings-Credo erklären. Dazu gehört z.B. auch der Blick, der immer gerade bleibt, um den Nacken nicht falsch zu belasten.

    Fehler 3: Planlos arbeiten

    Du solltest dir einen Trainingsplan zurechtlegen, an den du dich halten kannst. Sobald es dir leicht fällt über 10 Klimmzüge auszuführen, solltest du langsam die Gewichte steigern. Dazu beginnst du mit dem Latzziehen/Pulldown. So kannst du dich immer weiter steigern und holst das meiste aus dem Training heraus.

    Fehler 4: Schwung

    Wer Schwung holt, betrügt sich selbst. Natürlich kannst du mit Schwung mehr Klimmzüge schaffen, bringen tut das aber niemandem etwas, außer vielleicht deinem Ego. Jeder Teil des Bewegungsablaufs muss kontrolliert ausgeführt werden. Das bedeutet auch, dass die Ellenbogen nie 100% durchgestreckt werden und man nie durchhängt, sondern immer in Spannung bleibt.

    Fehler 5: Falsch greifen

    Der Griff sollte immer schulterbreit sein.

    Manchmal ist es schwer sich selbst zu beurteilen, also frag am besten einen Trainer danach, deine Klimmzüge zu beobachten. Sobald du deine Fehler kennst, kannst du daran arbeiten und deine Effektivität steigern.

    Beinmuskulatur stärken: Never skip leg day!

    Die meisten von uns trainieren am liebsten die gut sichtbaren Körperpartien, also Arme, Brust und Bauch, die Beinmuskulatur wird dabei häufig vernachlässigt. Warum aber gerade die Beine nicht ausgelassen werden sollten, zeigen wir euch jetzt:

    Nicht nur, dass es im Badeoutfit nicht gut aussieht, wenn ein trainierter Oberkörper auf dünne Beinchen trifft, auch funktional macht es einen großen Unterschied. Im unteren Körperbereich befinden sich einige unserer größten Muskeln, die uns noch dazu jeden Tag tragen müssen. Das Potential und die ständige Leistung dieser Muskeln ist also enorm.

    Die Kraft, die durch gut trainierte Beinmuskulatur kommt, ist für fast alle Sportarten essentiell, man denke nur an Fußball oder Basketball. Wir werden mobiler, schneller und fitter. Richtig ausgeführte Kniebeugen z.B. bauen Muskulatur rund um das Knie auf und schützen damit vor Gelenksabnutzung und Verletzung. Aber vorsicht, gerade bei Übungen, die das Knie einschließen, ist eine korrekte Ausführung entscheidend. Wird das Knie ungleichmäßig belastet oder gar verdreht, kann es schnell zu Verletzungen, wie Seitenband- oder Kreuzbandriss kommen.

    Auf unseren Beinen stehen wir jeden Tag. Probleme im Körper kommen demnach oft von unten und setzen sich in der oberen Körperhälfte durch Verschiebungen fort. Fehlende Muskelmasse führt schneller zu Erschöpfung und Ausweichsbewegungen, die in Rücken- und Gelenksschmerzen resultieren können.

    Zu guter letzt: Mehr Muskeln verbrennen mehr! Das Potential des ganzen Körpers muss genutzt werden, wenn es um die Fettverbrennung geht.
    Es gibt also wirklich keine Ausreden mehr, deine Beinmuskulatur wieder einmal beim Training zu vernachlässigen. 😉

    Beintraining - Leg day

    Muskelaufbau: Was Muskeln wirklich wollen

    Der Muskelaufbau ist ein komplexer Vorgang im Körper, den man gezielt unterstützen kann. Jeder der mit dem Training beginnt wünscht sich einen knackigen, schön definierten Körper. Wer seine Körperzusammensetzung verbessern will, sollte sowohl auf die richtige Ernährung, als auch auf das passende Training achten. Um maximale Effekte zu erzielen gilt es ein paar Regeln zu beachten:

    – Training im Studio ist effektiver als zu Hause. Der Muskelaufbau ist bei wenigen Wiederholungen mit höheren Gewichten schneller als bei vielen Wiederholungen ohne Gewicht.

    – Auf die Eiweißzufuhr achten: Mit ein bis zwei Eiern täglich kann der Eiweißbedarf für den Muskelaufbau gedeckt werden. Alternativ sind auch Milchprodukte, Fleisch und Fisch sehr gute Eiweißlieferanten. Bei Kohlenhydraten sollte komplexen Kohlenhydraten (z.B. in Vollkornprodukten oder Naturreis) der Vorzug gegeben werden.

    – Regelmäßigkeit: 3-5 Mal in der Woche sollte man zwischen 30-90 Minuten trainieren.

    – Immer weiter steigern: Hat sich der Organismus an das Trainingsprogramm gewöhnt, muss das Gewicht erhöht werden um weitere Effekte zu erzielen.

    – Regeneration: Je länger und intensiver das Training, desto länger sollte auch die Regenerationsphase ausfallen. 

    Einfallsreiches Powerworkout – Dein perfekter Einstieg ins Zirkeltraining

    Abwechslungsreich trainieren, maximalen Trainingseffekt erzielen und das bei minimalem Zeitaufwand – klingt traumhaft?

    Zirkeltraining macht es möglich.

    In der Schule war es der absolute Albtraum, doch mittlerweile erlebt das einfallsreiche Powertraining eine echte Renaissance. Es ist super effektiv und garantiert nicht langweilg. Zirkeltraining ist nicht nur ganz einfach sondern auch einfach genial: An verschiedenen Stationen macht man unterschiedliche Übungen. Mal zählt die Anzahl der Wiederholungen, mal die Zeit. Schlag auf Schlag geht das, ohne große Pausen. Denn nach der Runde ist vor der Runde und es geht wieder von vorne los!

    Gerade für Sport-Einstieger ideal, um den ganzen Körper und damit auch die Figur zu trainieren. Verbessert werden neben Kraft und Ausdauer auch Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit. Dazu werden durch den Wechsel der Übungen immer unterschiedliche Muskeln trainiert, die restlichen können sich in dieser Zeit regenerieren.

    Ein echter Alleskönner, dieses Training – versuch es selbst! Kontaktiere uns und vereinbare mit einem unserer Personal Trainer einen individuellen Workouttermin für dich.