12. June 2020

Fördert Musik das Training?

by John Harris Fitness
Fördert Musik das Training?

Du hast das Gefühl, mit Musik besser zu trainieren? Dann liegst du genau richtig. Die Leistungssteigerung durch den Einfluss von Musik wird von vielen Studien bestätigt. Du kannst deine Trainingserfolge mit Musik sogar um bis zu 15 Prozent steigern. Das ist beachtlich. Bestimmt hast du schon gesehen, dass Spitzensportler vor einem Wettkampf meistens Musik hören. Der positive Effekt gilt aber nicht nur für Profis, sondern auch für Anfänger.

Musik vor dem Sport

Ruhige Musik hilft Sportlern vor Wettkämpfen Stress abzubauen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zu viel Nervosität und Ablenkung ist nämlich nicht gut für Höchstleistungen. 

Motivierende dynamische Musik hilft dir schon vor Beginn die Lust auf die Bewegung zu steigern. Deine Lieblingsmusik weckt positive Emotionen und Erinnerungen und macht dich fit für einen guten Start in deine Trainings Session. Mit der richtigen Musik erhöhst du deine körperliche und geistige Aufmerksamkeit und förderst die Motivation. 

 

Musik während dem Sport

Schneller, länger, besser – mit Musik verbessern sich deine Trainingserfolge. Obwohl Musik keinen direkten Einfluss auf die Laktatbildung, Herzfrequenz oder die Sauerstoffzufuhr hat, sind Verbesserungen messbar. 

Ist der Effekt rein psychisch? Der psychologische Effekt ist nicht zu vernachlässigen, es gibt aber auch körperliche Effekte. Das neurovegetative System reagiert messbar auf die musikalischen Reize. Unsere Psyche beeinflusst auch unseren Körper. Mit Musik vergessen wir etwas mehr, uns darauf zu konzentrieren, wie anstrengend das Training ist und schaffen so mehr Wiederholungen oder Laufen länger. Sie hilft uns, den inneren Schweinehund in Zaum zu halten. Musik setzt Endorphine frei und glücklich trainiert man besser. Zudem regt uns schnelle Musik dazu an, uns im Rhythmus zu bewegen.

Deine motorischen Fähigkeiten in der Genauigkeit der Bewegungsausführung werden dadurch aber natürlich nicht gesteigert. Es ist also wichtig, dich weiterhin auf eine korrekte Ausführung zu konzentrieren. 

 

Das verändert sich durch Musik in deinem Körper

– Die Hautatmung wird verbessert.
– Deine Aufmerksamkeit steigt.
– Das motorische Bewegungszentrum wird stimuliert.
– Die Körpertemperatur steigt.
– Die Körperhaltung verbessert sich.
– Der Muskeltonus wird positiv beeinflusst.

 

Welche Musik ist die richtige für mich?

Es gibt zahlreicher Trainings Playlists. Ein Faktor ist natürlich, dass dir die Musik gefällt. Ein weiterer Faktor ist das Tempo, welches zu deiner Sportart passen sollte. Wenn du dich im Rhythmus der Musik bewegst, macht es das deutlich einfacher für dich. Für intensives Krafttraining wird Musik mit 120 bpm empfohlen. Ruhigere Musik ist natürlich beim Stretching und Cool-down gefragt. Achte darauf, dass die Musik zu deiner Aktivität passt und stelle deine Playlist aus schnelleren und langsameren Liedern zusammen. Du kannst mit einer eigenen Playlist auch die Dauer deines Trainings festlegen, indem du z.B. so lange intensiv trainierst bis die langsamen Lieder am Ende kommen. So kannst du deine Playlist nach und nach an deinen Trainingszustand anpassen. Pass aber auf, dass du dich nicht überschätzt.

 

Immer nur mit Musik trainieren?

Du solltest ab und zu auch ohne Musik trainieren, damit sich der positive Effekt der Musik nicht abnutzt. Das kann nämlich passieren, wenn du dich zu sehr daran gewöhnst. Gut ist es, auf 2 Trainingseinheiten mit Musik eine ohne Musik folgen zu lassen. So nutzt du den Effekt der Musik am besten.