15. August 2018

Cool down! – Regeneration nach dem Training

by John Harris Fitness

Wie du bereits wissen solltest, ist ein Cool down nach dem Training genauso wichtig, wie das Aufwärmen. Jetzt ist es an der Zeit, das Beste aus deinem Cool-down herauszuholen. Egal ob nach einer Runde laufen, dem Hanteltraining oder einer Bodyweight-Einheit. Besteht dein Cool-down aus einem kurzen Auslaufen und Waden dehnen, solltest du dringend etwas ändern! Wer fleißig trainiert sollte auch ein paar Minuten in ein angemessenes Cool-down investieren. Hier bringst du deine Körpertemperatur und deine Herz- und Atemfrequenz wieder in Normalzustand. Diesmal verraten wir dir die Vorteile des Cool-downs und wie du deinen Körper nach einer anstrengenden Trainingseinheit am besten beruhigst.

Ziel des Cool-downs ist es den Körper zu beruhigen und in Normalzustand zu bringen. Das Abwärmen bringt einige Vorteile mit sich. Investierst du ausreichend Zeit nach dem Training, um runter zu kommen, verminderst du nicht nur das Risiko von Sportverletzungen, sondern auch deine Regenerationszeit! Langfristig gesehen werden sich deine Trainingsergebnisse verbessern und schneller zu erreichen sein. Die Phase nach dem Training zählt auch zur wichtigsten Phase, um Muskelmasse aufzubauen und Ausdauer zu trainieren.

Was tun beim Cool down

Zunächst einmal – egal, was und wie intensiv du trainierst, ausreichend Wasser ist besonders wichtig, denn es dient als Transportmittel für Nährstoffe in deinem Körper. Du solltest also zu Beginn des Cool-downs genügend trinken. Anschließend kannst du deinen Kreislauf langsam herunterfahren. Hierfür solltest du eine andere Bewegungen machen als zuvor beim Training. Läufer könnten zum Beispiel 10 min locker gehen oder Radfahren. Danach eignen sich leichte Massagen oder Dehnungen der Muskulatur. Die Massage mit der Faszienrolle ist eine super Variante, um deine Muskeln zu entspannen. Beim Stretching oder der Massage ist Vorsicht geboten, um die Muskulatur nicht noch weiter zu strapazieren, sondern zu entspannen.

Auch Saunagänge eignen sich für dein Cool-down. Durch die Wärme wird die Durchblutung gesteigert und somit auch die Regeneration angeregt. Wichtig dabei ist allerdings, dass zwischen Training und Saunagang 30 Minuten liegen, damit sich dein Kreislauf erholen kann.

Erste Phase des Cool-Downs

Im ersten Schritt soll deine Herz-Kreislauf-Aktivität gesenkt werden. In der aktiven Erholungsphase reduzierst du die Belastungsintensität. Dadurch wird deine Herzfrequenz gesenkt und das Herz-Kreislauf-System stabilisiert. Auskühlen solltest du beim Cool-down aber nicht!

Zweite Cool-Down Phase

Diese dient zur Regeneration der Muskulatur, der Senkung der Herzschlagfrequenz und der psychischen Entspannung. Hierbei solltest du eine Senkung des Muskeltonus und einen Ausgleich muskulärer Dysbalancen anstreben. Lockernde Bewegung dienen außerdem zum Abtransport und Abbau von Stoffwechselendprodukten, wie zum Beispiel Laktat.

Regeneration

Wie einige schon wissen, spielt auch das Essen nach dem Workout bei der Regeneration eine wichtige Rolle. Nach einem harten Training sind deine Glykogenspeicher leer. 15 Minuten bis zwei Stunden nach dem Workout ist dein Körper besonders aufnahmefähig für Nährstoffe. Diese Zeit ist die beste, um neue Energie zuzuführen.

Man mag es kaum glauben, aber auch Schlaf ist wichtig bei der Regeneration. Denn während du schläfst, erledigt dein Körper die wahre Arbeit – dein verlängertes Cool-down. Nachts während du schläfst laufen unbemerkt zahlreiche Aufbau- und Reparaturmechanismen ab, auch an den Muskeln. Gönne dir Minimum 7 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht, denn währenddessen werden regenerierende Hormone freigesetzt. Dabei sollte dein Smartphone und Laptop nicht neben dem Bett liegen!

Wir wünschen viel Spaß und Erfolg bei deinen Trainingszielen!