17. Januar 2018

Bauch weg – so wirst du dein Bauchfett los

by John Harris Fitness
Bauchfett

Abnehmen am Bauch wollen fast alle. Sit-ups, Crunches und andere Bauchübungen werden ausgeübt, um das überschüssige Bauchfett loszuwerden. Leider helfen diese Übungen nicht wirklich, deinen Bauchumfang zu reduzieren. Wir verraten dir, was wirklich hilft, um das lästige Fett um die Bauchregion wegzubekommen.

2 Arten von Bauchfett

Es gibt 2 Arten von Bauchfett: zum einen das subkutane und zum anderen das viszerale Fett. Wobei es sich bei dem subkutane Bauchfett um das sichtbare handelt, welches über dem Muskel liegt. Dieses ist ungefährlich. Das viszerale Bauchfett hingegen ist das innenliegende Fett. Es umhüllt deine Organe und erhöht das Volumen deines Bauches. Neben dem Aussehen birgt das innere Bauchfett auch Bedrohungen! Es setzt Hormone frei, die dich selbst dann, wenn du genug Energiereserven hast, hungrig machen. Außerdem begünstigt es Entzündungen im Körper und setzt Substanzen frei, die den Blutzuckerspiegel und das Risiko für Typ 2 Diabetes und Herzkrankheit erhöhen.

Kann ich gezielt am Bauch Fett verlieren?

Gleich vorweg, nein, du kannst nicht gezielt nur am Bauch Fett verlieren. Es ist nicht möglich zu kontrollieren, an welcher Stelle du abnimmst. Es gibt aber auch gute Neuigkeiten: Bauchfett ist ein “Kurzzeit-Energiespeicher”, das bedeutet, dass dein Körper bei wenig Energiereserven sich als erstes Energie aus den Fettzellen des Bauches holt. Deswegen ist es generell ziemlich einfach, zuerst Fett in der Bauchregion abzunehmen – im Gegensatz zu dem Fett an Armen, Beinen oder dem Hintern.

Tipps gegen Bauchfett

1. Gesunde Ernährung

Es stimmt: “Abs are made in the kitchen!”. Du kannst noch soviel Sport machen – wenn deine Ernährung nicht passt, wirst du nicht abnehmen. Zucker ist einer der Hauptverursacher von Bauchfett. Dieser ruiniert deinen Stoffwechsel und erhöht das Risiko für Übergewicht, Diabetes und Co. Außerdem wird geraten, auf Weißmehl zu verzichten. Dieses wird aus der äußersten Schicht des Korns gewonnen und enthält keine Vitamine, Mineralstoffe oder Botenstoffe. Auch Fertigprodukte und Fast Food solltest du von deinem Ernährungsplan streichen. Sie enthalten hauptsächlich Zucker, Weißmehl, Konservierungsmittel und schlechte Fette. Zusammengefasst: koche dein Essen selbst, verzichte auf Zucker und Weißmehl und nimm mehr gesundes Eiweiß zu dir!

2. Schlaf dich aus!

Schlafmangel führt zur Verlangsamung deines Stoffwechsels und erhöht das Risiko für Übergewicht. Wenn du zu wenig schläfst, isst du in den meisten Fällen mehr, und nimmst auch zu, wenn deine Kalorienzufuhr gleich bleibt. Wer Hungerattacken vermeiden, den Fettaufbau stoppen und sowohl die Fettverbrennung, als auch den Stoffwechsel anregen will, sollte ausgeschlafen sein. Außerdem produziert der Körper 70 % seines Testosteron während dem Schlaf.

3. Erhöhe deinen Testosteronspiegel

Testosteron unterstützt die Fettverbrennung. Dies gilt sowohl für Männer, als auch für Frauen. Dafür brauchst du jedoch keine Supplements. Mit Hilfe der richtigen Übungen kannst du deinen Testosteronspiegel ganz natürlich und langsam erhöhen. Am idealsten dafür sind schwere Übungen mit wenigen Wiederholungen, das wären zum Beispiel schwere Kniebeugen, Kreuzheben und Glute Bridges. Diese Aufgaben sind mindestens einmal die Woche durchzuziehen. Jeweils 4 Sätze pro Übung mit 5 bis maximal 8 Wiederholungen. Zum einen sind diese Übungen anstrengend, wodurch du Kalorien verbrennst, zum anderen unterstützt du die Testosteron Produktion und verlierst Bauchfett.

4. Negative Kalorienbilanz

Achte auf eine negative Kalorienbilanz, um Körperfett zu reduzieren. Um abzunehmen musst du weniger essen, als dein Körper verbraucht. Bei einer negativen Bilanz verlierst du die Kilos, und da das Bauchfett die einfachste Energiequelle für unseren Körper ist, verliest du dort anfangs ziemlich schnell Gewicht. Dies erreichst du entweder, indem du weniger Kalorien am Tag isst, oder indem du deinen Energieverbrauch erhöhst, dass heißt: mehr Training und Kalorienverbrennung. Mehr als 500 Kalorien weniger solltest du nicht essen, da dein Körper ansonsten den Stoffwechsel verlangsamt.