27. Dezember 2017

Sport gegen Stress & psychische Probleme

by John Harris Fitness
Sport gegen Stress

Du fühlst dich ausgelaugt, schlapp und gestresst? Dann ist Sport in den meisten Fällen die richtige Lösung. Klingt im ersten Moment seltsam, Bewegung kann aber wahre Wunder wirken. Sport bringt nämlich nicht nur deinem Körper etwas, auch deine Psyche profitiert von der Bewegung. Es ist schwer sich nach einem langen Arbeitstag noch aufzuraffen und sich sportlich zu betätigen. Dabei hilft gerade das Schwitzen, den ganzen Alltagsstress loszuwerden und zu vergessen.

“Move your body and your mind will follow!”

Studien haben belegt, dass Bewegung im aeroben Bereich – solche die in moderater Intensität betrieben wird – die Stimmung hebt und Stress abbaut. Sport ist anstrengend, aber genau das ist zur Hebung der Stimmung ausschlaggebend.  Bei Stress produziert dein Körper Stresshormone, unter anderem Cortisol und Adrenalin. Sport erhöht die Produktion von Serotonin und Dopamin, welche für ihre stimmungsaufhellende und ermüdungshemmende Wirkung bekannt sind. Sie wirken sich außerdem positiv auf die Psyche aus. Des Weiteren werden Stresshormone abgebaut.

Sport gegen Depressionen

Depressionen sind die am häufigsten diagnostizierte psychische Erkrankung. Laut Studien, soll Sport antidepressive Wirkungen hervorrufen. Günstig zur Bekämpfung von Depressionen sind Ausdauersportarten, wie Laufen, Radfahren, Schwimmen und Wandern. Alle Sportarten, die schnell Erfolgserlebnisse bringen, eignen sich besonders gut. Ausschlaggebend ist nämlich die ausgleichende Wirkung von Sport, die Körper und Geist in Balance bringt.

Sport gegen Angststörungen

Genauso wie bei Depressionen, ist der Serotonin-Haushalt im Gehirn bei Leuten mit Angststörungen im Ungleichgewicht. Regelmäßiger Sport ist als Therapie gegen Angststörungen durch Studien bewiesen. Bewegung erzielt neben einem akuten angstlösenden Effekt, auch längerfristige Angst verringernde Effekte. Ausdauersport ist hier ebenso die zu wählende Bewegung, um die beste Wirkung zu erzielen.

“Ausdauern statt Auspowern”

Moderates Training ist die beste Therapie zum Stressabbau. Intensives Training eignet sich nicht, da es genauso belastend wie Stress selber ist. Besonders gut eignen sich Laufen, Yoga und Pilates für den Stressabbau. Das wichtigste dabei ist, dass der Sport keine zusätzliche Belastung verursacht. Das kann passieren, wenn der betriebene Sport zu intensiv ist oder zu häufig ausgeübt wird. Ein weiterer Stress-Verursacher ist, Sport der keinen Spaß macht. Daher ein kleiner Tipp: Probier dich durch diverse Sportarten und finde die, die dir am meisten Spaß macht und dich abschalten lässt. Sport, der dir Spaß macht und bei dem du dich konzentrieren musst, lenkt dich ab, bringt dich auf andere Gedanken und lässt dich den Alltag vergessen.

Fazit

Du willst dir physisch und psychisch etwas Gutes tun? Betreibe Sport, der einen Reiz setzt, dich nicht überfordert und zu dem du dich nicht zwingen musst. Am idealsten wären drei Einheiten wöchentlich zu je 45 Minuten. Die ersten Erfolge wirst du nach ein paar Wochen regelmäßiger Bewegung spüren. Neben psychischen Verbesserungen, wird sich dein Körper auch verändern.

Unsere Tipps

In unserem Kursangebot findet sich die ein oder andere Stunde, welche sich hervorragend für den Abbau von Stress eignet. Bei uns findest du diverse Yoga Einheiten – Hatha Yoga, Astanga Yoga, Vinyasa Flow Yoga –, Tanzkurse, wie Oriental Dance und Zumba und Cardio Einheiten – Cardio Step und Fatburning. Online kannst du nachschauen, welche Kurse in deinem Studio angeboten werden.