12. September 2017

Bessere Leistung durch optimale Sportbekleidung

by John Harris Fitness
Bessere Leistung durch optimale Sportbekleidung

Die falsche Sportbekleidung ist natürlich nie eine Ausrede, um sich vor dem Sport zu drücken. Wer trainieren möchte, der kann das auch in alter Kleidung und alten Sportschuhen. Die richtige Funktionskleidung kann dir aber dabei helfen, deine Leistungen zu optimieren und dich wohler zu fühlen. Das werden vor allem Sportler schätzen, die regelmäßig trainieren. Wir erklären dir, worauf du beim Kauf achten solltest und was wirklich wichtig ist.

Die wichtigsten Faktoren

Atmungsaktivität

Deine Körpertemperatur ist ein wichtiger Faktor für dein Wohlbefinden. Wenn sich die Wärme staut und dein Körper überhitzt, dann schmälert dies auch deine Leistung. Hier kann hochwertige Sportbekleidung deine Erfolge optimieren und dir beim Sport ein besseres Gefühl geben.

Besonders wichtig ist, dass deine neue Sportbekleidung atmungsaktiv ist und Schweiß gut nach außen transportiert, sonst kann es schnell zum Hitzestau kommen, was für den Sportler natürlich sehr unangenehm ist. Heute gibt es verschiedene Hightech-Materialien, deren Eigenschaften immer weiter optimiert werden. Polyamid- und Polyestermischungen mit Elasthan sind besonders vielversprechend. Bei diesen Materialien ist das Tragegefühl sehr angenehm.

Achte aber v.a. bei empfindlicher Haut auf die Hautverträglichkeit der Materialien, denn durch Schweiß und Reibung wird deine Haut beim Sport zusätzlich beansprucht. Es gibt Menschen, die sensibel auf Kunstfasern reagieren, diese sollten dann auf Sportkleidung aus Naturfasern in Bio-Qualität zurückgreifen.

Passform

Die richtige Sportkleidung sollte sich anfühlen wie eine zweite Haut und deine Bewegungen in keinster Weise behindern oder einbremsen. Wir empfehlen dir deshalb im Geschäft nicht nur vor dem Spiegel zu stehen, sondern verschiedene Bewegungen auszuprobieren. Vor allem bei Sportarten, in denen du einen hohen Bewegungsradius oder viel Dehnung brauchst, solltest du auch Extrempositionen ausprobieren. Auch in diesen Stellungen darf die Kleidung nicht spannen oder drücken, sonst kann sie deine Leistung verschlechtern. Deine körperliche Fitness und Flexibilität selbst, sollten die einzige Hürden bleiben, die du zu überwinden hast. Die Sportbekleidung muss sich dir anpassen und nicht du deiner Kleidung. Achte also auf einen gewissen Anteil an Elasthan in der Kleidung.

Die richtige Unterwäsche

Nicht nur die Oberbekleidung, auch die Unterwäsche sollte für den Sport geeignet sein, atmungsaktiv sein und in keiner Bewegung einschneiden oder reiben. Bei Frauen ist auch die Stützfunktion durch einen optimalen Sport-BH sehr wichtig, um schmerzfrei zu trainieren und das Gewebe nicht unnötig zu belasten. Die Kleidung sollte auch in Bewegung an Ort und Stelle bleiben, denn nichts ist lästiger als wenn man während dem Sport dauernd an der Unterwäsche herumziehen muss, um sie wieder in Position zu bringen.

Zusatzfunktionen

Die Hersteller von Sportbekleidung versuchen heute auf die verschiedenen Vorlieben der Sportler einzugehen, um ihnen ein optimales Trainingserlebnis gewährleisten zu können. Denke also darüber nach, was bei dir zu einer guten Trainingseinheit dazu gehört. Wenn du etwa gerne mit deiner eigenen Musik trainierst, z.B. beim Cardio-Workout, dann achte darauf, dass deine Trainingskleidung eine passende Tasche für deinen MP3-Player hat.

Sportbekleidung richtig waschen

Beim Kauf deiner Sportbekleidung ist es wichtig, auch auf das Etikett zu schauen. Sie sollte mindestens bei 40 Grad gewaschen werden dürfen. Auch sollte das Material hochwertig genug sein, um vielen Maschinenwäschen standzuhalten und trotzdem Optik und Passform behalten. Schließlich ist Sportbekleidung besonders häufig in der Wäsche. Verwende beim Waschen am besten den Schonwaschgang und eine niedrige Schleuderzahl, um das Material nicht unnötig zu belasten. Sportbekleidung ist ohnehin dafür gemacht schnell zu trocknen und muss nicht stark geschleudert werden. Verwende wenig Waschmittel und keinen Weichspüler. Der Weichspüler bleibt nämlich teilweise in der Kleidung zurück und verklebt die wertvollen Funktionsfasern. Dadurch werden die Wärmeregulationseigenschaften verschlechtert und die Sportbekleidung verliert zum Teil ihre Atmungsaktivität.