28. August 2017

Bewegung im natürlichen Fluss – Flow Yoga

by John Harris Fitness
Vinyasa Flow Yoga

Eine Yogastunde lässt dich tief durchatmen und den Alltag für kurze Zeit vergessen. Du kannst dich komplett auf deinen Körper konzentrieren und wieder zu dir finden. Beim Vinyasa Flow Yoga geht das besonders gut, denn alle Bewegungen finden im ständigen Fluss statt. Mit der Zeit erlebst du durch den Bewegungsfluss eine regelrechte Trance. Der dynamische Yoga-Stil verbindet die Ujjayi Atmung mit der Bewegung. Durch die Bewegung kommst du in’s Schwitzen, während dein Geist sich entspannen kann und Blockaden gelöst werden.

Vorteile des Vinyasa Flow Yogas

– Der Stoffwechsel wird angeregt.
– Die inneren Organe werden massiert.
– Die Gelenke werden mobilisiert.
– Der gesamte Körper wird gedehnt und gekräftigt.
– Der Hormonhaushalt wird ausgeglichen.

Yoga und der Hormonhaushalt

Vielleicht hast du dich eben gewundert, dass Yoga tatsächlich den Hormonhaushalt beeinflussen soll. Wir greifen mit dieser Aussage nicht nur auf die Meinung von Yoga-Enthusiasten zurück, sondern auf wissenschaftliche Studien. Yoga kann vor allem Frauen in den Wechseljahren helfen Beschwerden zu lindern und ohne Hormontherapie auszukommen. Bereits mehrere Studien (z.B. Studienprojekt von Prof. Rolf-Dieter Hesch, 2007) zu dem Thema zeigten, dass eine häufige und regelmäßige Yogapraxis den selben Effekt habe wie eine leichte Hormontherapie. Die Brasilianerin Dinah Rodrigues entwickelte sogar ein eigenes Hormonyoga-Konzept, welches besonders effektive Übungen für diesen Zweck zusammenfasst. Yoga wirkt sich in jedem Alter ausgleichend und regulierend auf den Hormonhaushalt der Praktizierenden aus. Dabei spielt die mentale Entspannung und die körperliche Vitalität, sowie die Reduktion des Stresslevels neben der positiven Wirkung auf die Organe eine große Rolle. Frauen berichteten etwa von einer Steigerung der Libido und Fruchtbarkeit. Auch bei Männern wirkt sich Yoga positiv auf den Hormonausgleich aus und kann z.B. der berüchtigten Midlife-Crisis vorbeugen.

Die Ujjayi Atmung

Beim Flow Yoga spielt die richtige Kombination von Bewegung, Ruheposition und Atmung eine entscheidende Rolle. Die Ujjayi Atmung hilft dir dabei tiefer und bewusster zu atmen. Du atmest durch die Nase, hältst den Atem einige Zeit und atmest dann wieder aus, indem du deine Luftröhre etwas verengst. Durch die Luftreibung entsteht ein leichtes Geräusch, das allerdings nie kratzend sein sollte. Diese Form der Atmung unterstützt dich dabei, dich ganz auf deinen Körper zu konzentrieren. Mit der Zeit kann die Atmung tiefer und ruhiger werden. Sie ist auch ein wichtiger Indikator dafür, ob du in der richtigen Intensität übst.

Das Vinyasa Konzept

Vinyasa bedeutet frei übersetzt die Anordnung auf besondere Weise. Beim Vinyasa Yoga wird die Atmung auf einzigartige Weise mit der Bewegung verbunden, wobei die Bewegung immer von der Atmung eingeleitet wird und nicht umgekehrt. Die Atmung führt von einer in die nächste Bewegung und gewährleistet den Fluss. Vinyasa Yoga ist besonders als Einstieg für Personen sinnvoll, die zu rastlosen Gedanken und mentalem Stress neigen. In der Bewegung können sie schneller lernen abzuschalten, denn der Körper ist ständig beschäftigt.

Wer mit Vinyasa Flow Yoga beginnt, der hat die einmalige Chance Yoga und Workout zu verbinden. Denn neben dem Geist wird auch der Körper gekräftigt und gedehnt und der Kreislauf in Schwung gebracht. Der Stil eignet sich also besonders gut, wenn dir Yoga ansonsten zu ruhig erscheint oder du nach einem Workout suchst, das Fitness und mentale Ruhe verbindet.