7. August 2017

Training am Laufband – So machst du es richtig

by John Harris Fitness
Training auf dem Laufband

Egal bei welchem Wetter, am Laufband läufst du ganzjährig unter gleichen Bedingungen. Ob es draußen stürmt, schneit oder die Sommerhitze Sport fast unmöglich macht kann dir egal sein, denn das Laufband bietet immer den selben Komfort und macht deine Trainingsleistung und Steigerung so auch besser messbar und ausgeglichener. Das Tempo kannst du ebenfalls wählen und beibehalten, während du dich draußen auf dein Gefühl verlassen musst. Ein weiterer Vorteil ist die gedämpfte Lauffläche beim Laufband, so werden die Gelenke entlastet. Selbst Kraftsportler nutzen das Laufband gerne für ein Ganzkörper-Warm-up. Egal für welche Sportart, Laufen ist immer ein guter Einstieg ins Training. Alles in allem ist das Laufband ein tolles Trainingsgerät zu jeder Jahreszeit. Ein paar Dinge solltest du aber beachten.

Die häufigsten Fehler

1. Zu starke Steigung

Auf dem Laufband kannst du Schnelligkeit und Steigung für deine gesamte Laufdauer individuell einstellen. Viele machen allerdings den Fehler zu denken, dass nur durch starke Steigungen oder besonders schnelle Geschwindigkeiten viele Kalorien verbrannt werden. Das gilt natürlich nur, wenn man schon fit genug dafür ist. Wer sich bei Steigungen vorne anhalten muss, der ist noch nicht bereit dafür und der Effekt der zusätzlichen Steigung wird damit auch aufgehoben. Bei Unsicherheiten über das korrekte Tempo und die passende Steigung kannst du einfach einen Trainer fragen.

2. Immer alles gleich belassen

Abwechslung hilft dir dabei, deine Leistung zu steigern und deinen Körper auf neue Weise zu fordern. Das immer gleiche Programm ohne Steigerung lässt auch deine Leistungen stagnieren, deswegen besser immer einmal wieder variieren.

3. Warm-up und Cool-down vernachlässigen

Vor jedem Training solltest du dich aufwärmen, um deinen Körper richtig vorzubereiten und auch am Ende solltest du mit einem Cool-down am Laufband etwa 5 Minuten lang langsam wieder herunterkommen. So vermeidest du Verletzungen. Bitte auch nie am Ende des Trainings schwungvoll bei vollem Tempo vom Laufband abspringen, auch hier ist die Verletzungsgefahr für deine Gelenke hoch.

4. Hinten Laufen

Achte darauf, dass du am Laufband nicht zu weit zurück fällst, denn so läufst du Gefahr herunter zu fallen.

5. Hüpfen

Hüpfen gehört definitiv nicht zum Laufbandtraining, denn durch ständige Sprünge werden deine Gelenke stärker belastet. Achte darauf beim Laufen nicht zu sehr wegzuspringen, sondern eher flach zu laufen.

Training auf dem Laufband

Tipps für’s Laufbandtraining

1. Pulsmesser nutzen

Da das Training am Laufband dich ziemlich fordern kann und du nicht automatisch bei hoher Belastung langsamer wirst, solltest du deine Pulsfrequenz mit einem Pulsmesser im Blick behalten.

2. Auf die Haltung achten

Wichtig beim Laufen ist nicht nur das korrekte Abrollen des Fußes sondern auch die Haltung. Kopf hoch beim Lauftraining! Wer sich beim Laufen krumm macht, der belastet seine Wirbelsäule unnötig stark und riskiert Rückenschmerzen. Es ist also wichtig nach vorne zu schauen, die Schulterpartie nach unten zu entspannen und den Körper nicht zu verdrehen.

3. Vergleich mit dem Outdoor Lauf

Wenn du die Leistung indoor und outdoor direkt vergleichen möchtest, dann stelle am Laufband am besten einen Steigungswinkel von 1,5% ein. So gleichst du den Unterschied durch die Bewegung des Laufbandes und möglichen Gegenwind beim outdoor Lauf aus.

4. Lange Schritte

Auf dem Laufband neigt man dazu kleinere Schritte zu machen. Achte gezielt darauf, um deinen Laufstil so natürlich wie möglich zu gestalten.