27. Juni 2017

Welcher Stoffwechseltyp bist du?

by John Harris Fitness
Stoffwechseltyp - Ektomorph, Mesomorph oder Endomorph

Eines ist klar, unseren Körperbau können wir uns nicht aussuchen. Wir können aber das Beste daraus machen. Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie sich dein Stoffwechseltyp auf deinen Trainingserfolg auswirkt? Es gibt 3 Grundtypen, den Ektomorph, den Mesomorph und den Endomorph. Irgendwo zwischen diesen Typen kann sich jeder einordnen. Wenn du auf die Vor-und Nachteile deines individuellen Körpers achtest, dann kommst du definitiv schneller zum Erfolg.

Stoffwechseltyp - Ektomorph, Mesomorph oder Endomorph

Ektomorpher Körpertyp

Der ektomorphe Körpertyp zeichnet sich durch einen sehr schmalen Körperbau mit kaum Fett aus. Er hat schmale Schultern und Hüften und verträgt anfangs nur sehr wenig Belastung beim Training. Dieser Typ kann meist viel essen ohne zuzunehmen. Der Vorteil ist, dass man durch das geringe Körperfett den Muskelaufbau gut sehen kann. Dem Ektomorph fällt es allerdings schwer beim Training zu bleiben und seine langen dünnen Muskeln aufzubauen. Durch seine schmale Taille lässt sich allerdings bei gutem Training eine schön definierte Körperform herausarbeiten. Muskelkater steht bei diesem Typen leider an der Tagesordnung, vor allem am Beginn seiner Trainingslaufbahn. Da der Muskelaufbau langsam verläuft, ist es wichtig bei der Sache zu bleiben und Ehrgeiz zu zeigen bis erste Erfolge sichtbar werden.

Tipps für den Trainingserfolg

Essen, Essen, Essen! Für den ektomorphen Typen ist es wichtig mehr zu Essen als verbraucht wird, vor allem komplexe Kohlenhydrate sind bedeutend und auch Fette dürfen nicht fehlen. Manche sog. “Hardgainer” essen pro Tag sogar 5000 oder 6000 Kalorien, das ist eine Menge. Wenn du es nicht schaffst genügend zu Essen, dann kannst du auf Shakes zurückgreifen. Das Training solltest du langsam steigern und eher weniger Wiederholungen mit schwereren Gewichten bevorzugen. Beim Cardiotraining solltest du dich eher einschränken, da es viele Kalorien verbrennt. Zum Warm-up ist es aber natürlich erlaubt.

Mesomorpher Körpertyp

Dieser Typ zeichnet sich durch einen guten Muskelaufbau und relativ wenig Körperfett aus. Er ist breiter gebaut als der ektomorphe Typ und hat quasi die idealen Voraussetzungen für eine Topform. Athleten gehören oft zu diesem Körpertyp, denn es fällt ihnen leichter als anderen in Form zu kommen, alle Grundvoraussetzungen sind erfüllt. Beim Training sieht dieser Typ schnell Erfolge und baut seine Muskeln auch bei einer Trainingspause nicht so schnell wieder ab.

Tipps für den Trainingserfolg

Der mesomorphe Stoffwechseltyp verträgt auch ein härteres Training, muss aber aufpassen sich nicht zu sehr auf seinen Erfolgen auszuruhen. Eine stetige Steigerung ist wichtig, genauso, wie eine gesunde Ernährung. Im Vergleich zum ektomorphen Typ sollte er aber etwas weniger Fett und dafür etwas mehr Proteine und Kohlenhydrate essen.

Endomorpher Körpertyp

Dieser Typ kann sehr schnell Körpermasse aufbauen, allerdings sowohl Muskeln als auch Fett. Er muss stark aufpassen nicht zu viel zuzunehmen. Seine Vorteile sind, dass er sich schnell vom Training erholt und dementsprechend oft trainieren kann. Das Problem ist nur, dass man Trainingserfolge durch einen zu hohen Fettanteil oft nicht so gut sehen kann. Das grundsätzliche Erscheinungsbild des endomorphen Typs ist breit.

Tipps für den Trainingserfolg

Durch regelmäßiges Wiegen und eine dementsprechende Anpassung der Kalorienzufuhr kann vermieden werden, dass der endomorphe Stoffwechseltyp zu viel Fett ansetzt. Mit Fett und Kohlenhydraten sollte also sparsam umgegangen werden. Cardiotraining sollte für den endomorphen Typen selbstverständlich dazugehören und beim Muskelaufbau darf es gerne ein intensives Ganzkörpertraining sein.

Deinen Körpertyp kannst du nicht verändern, also ärgere dich nicht, wenn die tollen Methoden von anderen bei dir nicht genauso wirken. Versuche dein Training und deine Ernährung typgerecht zu organisieren, dann wirst du auch erfolgreich sein.