14. Juni 2017

Training bei Sommerhitze

by John Harris Fitness
Training bei Sommerhitze

So viele schöne Seiten der Sommer mit seinem Temperaturanstieg auch haben mag, für viele Sportler birgt er einen eher unangenehmen Nebeneffekt. Während hochsommerliche Hitzewellen im Freibad oder am Strand nämlich gerne genossen werden, sind sie für die regelmäßigen Trainingseinheiten eher ein Hindernis. Kein Wunder, denn bei sehr hohen Temperaturen muss der Körper einen enormen Energieaufwand betreiben, um nicht zu überhitzen. Höchstleistungen sind durch diesen biologischen Prozess der Körperkühlung also ohnehin nicht möglich und ein Workout bei über 30 Grad kann schnell zur Tortur werden. Damit das nicht passiert, und ihr trotz Hitze Spaß am Training habt und euch auspowern könnt, haben wir für euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst, auf die ihr bei eurem Sommer-Workout achten müsst.

Indoor

Selbst für begnadete Outdoor-Sportler ist spätestens jetzt die Zeit gekommen das Workout nach drinnen zu verlegen. In unseren John Harris Studios ist es zum Beispiel angenehm klimatisiert und ihr könnt Vollgas geben. Neben der Temperatur ist man indoor auch vor der Sonne geschützt. Viele unterschätzen die Kraft der Sonnenstrahlen gerade beim Sport, weswegen ein Sonnenstich oder Sonnenbrand oft vorkommen – beides sollte dem Körper zu Liebe jedoch unbedingt vermieden werden. Doch selbst drinnen sollte man, um den Organismus zu schonen und das Training zu pushen, folgende Punkte beachten.

Kleidung

Wenn die Körpertemperatur ansteigt, was bei Sport, vor allem bei Hitze, unweigerlich passiert, arbeiten die Schweißdrüsen. Das fungiert als körpereigene Klimaanlage, denn wenn der Schweiß auf der Haut verdunstet, hat das einen kühlenden Effekt. Diesen Prozess kann man durch die richtige Trainingskleidung unterstützen. Achtet also darauf, dass euer Outfit eher luftig, und vor allem aus atmungsaktiven Stoffen gefertigt, ist. So kann der Schweiß besser verdunsten und eure Haut kühlen.

Trinken hat oberste Priorität

So förderlich die Schweißproduktion für die Kühlung des Organismus auch ist, so hat sie einen großen Nachteil: den Flüssigkeitsverlust. Es ist sehr wichtig das Training schon gut hydriert zu beginnen. Man sollte also zum Beispiel schon am Weg ins Fitnessstudio darauf achten genügend zu trinken, um einen Leistungsverlust zu verhindern. Auch während des Workouts sollte alle 15 bis 20 Minuten genügend Flüssigkeit zu sich genommen werden. Hierfür eignen sich isotonische Getränke, da diese schneller ins Blut gehen und dem Körper Mineralstoffe zugeführt werden. Alternativ kann auch ein mildes Mineralwasser, oder ein stark gespritzter Fruchtsaft getrunken werden.

Nach dem Training

Nach dem absolvierten Training, ist die Lust auf eine eiskalte Dusche meist groß. Doch dem sollte man nicht nachgeben, denn der abrupte Temperatursturz belastet den Körper mehr als er abkühlt. Daher sollte man sich nach erfolgreichem Training eher mit einer lauwarmen Dusche belohnen. Ansonsten gibt man dem Körper den Impuls die Körpertemperatur zu erhöhen und wenn man den gekühlten Fitnessstudio-Bereich wieder verlässt, leidet man erst recht unter der Hitze und fühlt sich gerädert.

Auch post Workout darf man nicht auf das Trinken vergessen! Also lieber noch einmal die Trinkflasche im Fitnessstudio auffüllen, bevor es ab nach Hause geht.

Mit diesen Tricks kann eurem Sportprogramm auch der heißeste Sommertag nichts anhaben und ihr könnt euren Trainingsplan getrost durchziehen. Have fun!