17. Mai 2017

Meditation- der Weg zur inneren Mitte

by John Harris Fitness
Meditation

Ommm! Meditation mag für viele als Humbug gelten, den nur tibetanische Mönche in orangenen Kutten durchführen, um zur inneren Erleuchtung zu finden. Fakt ist jedoch, dass Meditation tatsächlich jedem zu einem besseren Lebensstil verhelfen kann, denn die Macht die eigene Psyche positiv zu beeinflussen, kann im Alltag durchaus zu einer höheren Lebensqualität führen. Es geht darum, Körper und Geist in Einklang zu bringen und das Positive im Leben stärker wahrzunehmen, als das Negative. Denn, wer kennt das nicht: gibt man den negativen Gedanken im Alltag einmal nach, befindet man sich schnell in einer Abwärtsspirale, aus der man schwer wieder hinaus kommt. Das ist ein ganz natürlicher Mechanismus des Gehirns. Bei der Meditation geht es darum, genau das Gegenteil zu bewirken. Positive Mind – Positive Body – Positive Life

Was bewirkt Meditieren?

Fakt ist, dass sich die Meditation quer durch die Historie und alle Kulturkreise zieht und seit Jahrhunderten präsent ist – es muss also doch etwas Wahres dran sein! Genau das hat jüngst auch die Forschung bewiesen. Denn mehrere Untersuchungen zeigen, dass sich Synapsen und Nervenzellen im menschlichen Gehirn bei regelmäßiger Meditation verändern können und somit positive Auswirkungen auf unseren Körper und Geist haben.

Einer der größten Pluspunkte für viele dürfte die nachhaltige Reduktion von Stress und Sorgen sein. Wie das funktioniert? Ganz einfach, denn durch die trainiert positive Grundeinstellung des Geistes, fällt es immer leichter schwierige Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und auch dementsprechend zu meistern. So kann es bestenfalls sogar passieren, dass man selbst in stressigen Zeiten den positiven Effekt erkennt, was wiederum die Motivation und die körperliche Vitalität fördert. Damit geht auch eine Steigerung der Kreativität einher. Denn innovative Problemlösungen und die Generierung von Ideen werden durch ein positives Mindsetting ebenfalls verbessert. Durch die positive Grundeinstellung, wird auch das Glücksempfinden intensiver wahrgenommen. Last but not least, stärkt Meditation auch das Immunsystem, was den Körper leistungs- und strapazierfähiger macht.

Arten der Meditation

Das waren jetzt wohl genug Gründe, wieso du besser früher, als später beginnst zu meditieren. Die Frage, die noch bleibt ist, welche Techniken es gibt.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen passiven und aktiven Meditationstechniken. Ersteres beschreibt Methoden, die hauptsächlich den Geist in Anspruch nehmen. Meistens sitzt man in aufrechter Haltung im Lotussitz (eventuell noch auf einem Meditationskissen) still und trainiert den Geist mit mentalen Übungen. Fantasiereisen, oder die Achtsamkeitsmeditation, bei der es darum geht, sich den kleinen positiven Dingen des Alltags bewusst zu werden, sind Arten davon.

Eine aktive Meditationsart, ist zum Beispiel die Gehmeditation, die durch die natürlich rhythmische Körperbewegung beim Gehen und ein stetiges Lächeln geprägt ist. Andere aktive Techniken sind zum Beispiel Qi Gong und Yoga. Davon findest du auch in unserem Kursangebot einiges, also starte deine psychische und physische Meditationsreise gleich bei uns!

Tipp: Bei der Meditation geht es nicht um Quantität, sondern um Qualität! Es ist besser weniger oft und dafür konzentriert zu meditieren, als täglich und dafür nicht ganz bei der Sache zu sein. Ein guter Ort für eine kurze Meditation ist zu dieser Jahreszeit zum Beispiel auch deine Terrasse oder der Garten. So kannst du Sonne und frische Luft tanken, während du meditierst.

Also los geht’s – ab auf die Yogamatte, trainiere deinen Geist und starte in ein positiveres Leben! Hier gilt jedoch auch: aller Anfang ist schwer. Lass’ dich nicht unterkriegen, wenn du als Anfänger Schwierigkeiten hast in die Meditation zu finden und dich zu konzentrieren. Mit der Zeit wirst du bemerken, wie es dir immer leichter fällt und bald feststellen, wie sich deine Grundhaltung zum Leben geändert hat. Von der geistigen Vitalität profitiert der gesamte Organismus, was natürlich auch dein restliches Sportprogramm positiv beeinflusst.