25. April 2017

HIIT- Fettverbrennung im Nu

by John Harris Fitness
HIIT Training

Der Sommer rückt trotz Aprilwetter jeden Tag näher und es bleibt immer weniger Zeit, um körperlich in Form zu kommen. Daher sind viele nach wie vor auf der Suche nach einem Training, das möglichst effektiv ist und flott bikini-taugliche Ergebnisse liefert. Um es optimal in den stressigen Alltag integrieren zu können, sollte es natürlich auch zeitsparend sein. Was nach hohen Ansprüchen klingt, lässt sich allerdings super easy in einem Begriff zusammenfassen: HIIT! Dieser Fitnesstrend ist nämlich eine absolute Wunderwaffe im Kampf gegen lästiges Körperfett und nimmt um einiges weniger Zeit in Anspruch, als herkömmliches Fitnesstraining. In diesem Beitrag berichten wir euch alles, was ihr über das HIIT wissen müsst, das ist nämlich wortwörtlich ein Hit.

Was genau ist HIIT?

Die Abkürzung steht für High Intensity Interval Training und, wie der Name bereits erahnen lässt, ist es ein Workout, das phasenweise abläuft. Grundsätzlich gibt es nämlich immer eine hochintensive Phase, die von einer Regenerationsphase abgelöst wird. Dieser Rhythmus kann dann beliebig oft wiederholt werden. Ziel ist es natürlich im Laufe des Trainings die Anzahl der Phasen stetig zu steigern.

Hochintensive Phase

Hierbei geht es darum, sich an seine körperlichen Grenzen zu treiben. Ziel ist es, sich bei jeder hochintensiven Phase an sein Limit zu pushen und Vollgas zu geben. Dauern sollte sie ungefähr 15 bis 60 Sekunden. Was nach wenig klingt, ist beim Maximum an körperlicher Anstrengung jedoch eine lange Zeit und der Puls schießt in die Höhe.

Erholungsphase

Gefolgt wird jede Belastungsphase von einer Zeit der Erholung, die in etwa zwei- bis dreimal länger sein sollte, als die hochintensive Phase. Bei moderater Anstrengung, kann der Puls wieder etwas runter kommen und du kannst neue Kraft für die nächste Power-Phase sammeln. Diese Regenerationszeit solltest du so lange halten, bis du dir zutraust wieder Vollgas zu geben.

Grundsätzlich ist HIIT sehr flexibel, denn du kannst es sehr individuell durchführen. Ob auf dem Laufband, dem Crosstrainer oder an den TRX Bändern – HIIT funktioniert auf allen Cardio Geräten, oder mittels Übungen wie Burpees.

Was bewirkt HIIT?

Durch diesen raschen, wiederkehrenden Wechsel an körperlicher Belastung, wird dein Kreislauf und dein Stoffwechsel angeregt, was natürlich bereits Kalorien verbrennt. Die Wunderwaffe des HIIT ist jedoch der Nachbrenneffekt. Dieser bewirkt, dass selbst nach dem Training noch Fett abgebaut wird. Denn je größer der Unterschied zwischen deinem normalen Stoffwechsel und dem während der hochintensiven Phasen, desto länger braucht der Körper, um wieder herunterzukommen und desto mehr Kalorien werden auch im Nachhinein verbrannt. Das macht HIIT auch zu einem effektiveren Workout, als zum Beispiel herkömmliches Ausdauertraining, denn da stoppt die Fettverbrennung gleichzeitig mit dem Training. Dadurch rechtfertigt sich auch die kurze Dauer des  HIIT-Trainings. Insgesamt sollte es, inklusive Aufwärmen, nämlich nicht länger als 30 Minuten dauern. Nach der Trainingseinheit sollte man das Dehnen nicht vergessen, so kann man mental und körperlich optimal mit dem Workout abschließen.

Anfangs ist das HIIT auf jeden Fall anspruchsvoll, denn sich an seine körperliche Leistungsgrenze zu pushen, fällt nicht leicht. Für Anfänger eignen sich also eher kurze Phasen, die im Laufe des Trainings immer weiter gesteigert werden können. Durchbeißen lohnt sich hier auf alle Fälle, denn du wirst bereits nach kürzester Zeit erste Ergebnisse merken – sowohl optisch, als auch körperlich.