2. März 2017

Die 5 größten Fitness Mythen – wir klären auf!

by John Harris Fitness
Fitness Mythen

Das Internet ist voll von Ratschlägen und Expertentipps über das richtige Training und den einzig richtigen Weg zur Traumfigur. Wer kennt das nicht, man möchte sich im Web über das richtige Training informieren und stößt dabei immer wieder auf die gleichen Ratschläge und Fitness Mythen, die sich hartnäckig halten. Ob diese wirklich stimmen, wissen wir meistens nicht – bis jetzt zumindest.  Denn wir entzaubern die populärsten Mythen für euch, damit ihr endlich Gewissheit habt.

1. Die Fettverbrennung startet erst nach 30 Minuten Training

Wie oft haben wir uns schon gefragt, ob die erste halbe Stunde unseres Workouts wirklich keine Erfolge bringt. Doch jeder einzelne dieser Gedanken wäre im Endeffekt nicht notwendig gewesen, denn dieser Mythos stimmt definitiv nicht! Ab der ersten Sekunde Sport verbraucht der Körper mehr Energie, als im Normalzustand. Allerdings braucht unser Körper doch etwas Zeit, um in die Gänge zu kommen, so ist die Fettverbrennung zu Beginn des Trainings noch relativ gering (aber vorhanden!). Nach 20 bis 30 Minuten ist die Fettverbrennung schon um ein ganzes Stück höher und der Muskelaufbau in vollem Gange. Also was lernen wir daraus? Egal wie kurz die Trainingseinheit ist, sie verbrennt Fett und ist besser als gar kein Sport.

2. Sit-Ups: der ultimative Weg zum Sixpack

Tja, wäre das wirklich so einfach, hätte wohl jeder einen stählernen Waschbrettbauch. Natürlich trainieren Übungen, wie Sit-Ups, die Bauchmuskulatur, doch ob man das Sixpack im Endeffekt sieht, hängt vor allem vom Körperfettanteil ab. Durch viel Training und ausgewogene Ernährung, kann dieser natürlich gesenkt werden. Der Körper ist allerdings ein zusammenhängender Organismus und man kann die Region, in der Körperfett verbrannt wird, nicht selbst bestimmen. Ein Sixpack ist also das Ergebnis eines vitalen Lebensstils.

3. Je trainierter man ist, desto weniger schwitzt man

Dieser Mythos ist wohl einer der gängigsten und besonders hartnäckig. Fakt ist allerdings, dass er absoluter Blödsinn ist. Das genaue Gegenteil ist nämlich der Fall. Denn Sportler verfügen über aktivere Schweißdrüsen, die es gewohnt sind, bei körperlicher Anstrengung Schweiß zu produzieren um den Körper zu kühlen. So schwitzen trainierte Personen meistens nicht nur viel mehr, sondern auch früher als unsportliche. Doch egal, wie viel Schweiß man verliert, wichtig ist es, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Am besten gelingt das durch eine ausreichende Wasserzufuhr.

4. Lange Cardio Sessions = höherer Fettabbau

Mit voller Power 90 Minuten auf einem Cardiogerät zum Erfolg? Wohl eher nicht! Zu einem erfolgreichen Cardio Training, das Ergebnisse zeigt, gibt es zwei Wege. Der Erste sind kurze, intensive Einheiten, die viel Kalorien verbrennen und den Nachbrenneffekt effektiv antreiben. Die zweite Möglichkeit sind moderate, lange Sessions, welche die Ausdauer langfristig trainieren. Doch beides ist nicht kombinierbar, da die Fettverbrennung sonst inaktiv ist. Also entscheide dich für einen der beiden Wege und du wirst bald erste Erfolge beobachten können.

5. No pain – no gain

Ein Spruch, dem man im Internet häufig begegnet. Doch Schmerzen sind kein Indikator für ein erfolgreiches Workout und die Stärke deines Muskelkaters, sagt nichts darüber aus, ob du richtig trainiert hast. Ein Muskelkater entsteht durch Mikrorisse im Muskelgewebe und diese können nur durch genügend Regenerationszeit wieder verheilen – mehr Infos zu diesem Thema findest du hier. Also merk dir, dass Schmerzen nichts über die Qualität deines Trainings aussagen.